Homöopathie

Homöopathie

Der Begriff “Homöopathie” stammt aus der griechischen Sprache und kann mit “ähnliches Leiden” übersetzt werden. Damit ist gemeint, dass in der Homöopathie eine Erkrankung mit einer kleinen Menge eines Naturstoffs behandelt wird, die am gesunden Menschen, in größerer Dosis verabreicht, zu ähnlichen Symptomen führt, wie sie für eine bestimmte Erkrankung charakteristisch sind. Sofern der Homöopath das ähnlichste Mittel für seinen Klienten findet kommt es zu erstaunlich verkürzten Heilungsprozessen. Homöopathische Medikamente basieren auf Stoffen in extremer Verdünnung (Potenzen), die von Hand oder von Maschine hergestellt sein können. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, hat herausgefunden, dass eine Arznei umso wirkungsvoller ist, desto höher sie potenziert wurde – vorausgesetzt sie ist richtig gewählt. Die Homöopathie sieht den Menschen ganzheitlich; d.h. egal ob das Anliegen die Schulterschmerzen, der Verlust eines lieben Menschen oder die Schlafstörungen sind – hierfür können „Similie“(ähnliche Arzneien) gefunden werden.

Vorraussetzungen: Eine homöopathische Behandlung ist keine Wunderheilung; die Erstanamnese braucht je nach Krankheitsgeschichte 1-2 Stunden. Bei chronischen Krankheiten sollten Sie auch die Bereitschaft mitbringen ihre Symptome kritisch für ca. 4 Wochen zu beobachten und diese in einen Fragebogen einzutragen. Akute Leiden haben durch ihre Heftig- und Plötzlichkeit eine andere Dynamik und können auch erfolgreich kurzfristig behandelt werden.

Ein Follow up umfasst nach der Erstanamnese in der Regel zwischen 15 und 30 Min. und erfogt normalerweise nach 4-6 Wochen.